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Lange Kündigungsfrist
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Etoblau  Krone Krone Krone03.08.16, 14:54, Beiträge: 9050
Das ist eine völlig andere Darstellung als Dein Eingangspost.
Schön, dass Du diese Erfahrungen gemacht hast. In größeren Konzernen ist es allerdings erfahrungsgemäß so, dass die Kollegen "mauern" (und glaub mir, ich bin a) kommunikationsstark und gehe b) keiner Problemlösung aus dem Weg), zumal sie häufig genug von der Personalleitung um Stillschweigen gebeten werden.
 
MissPippa  03.08.16, 12:43, Beiträge: 3
Punkt 1 hat man immer jemanden im Büro - so hoffe ich - mit dem man offen reden kann. und Punkt 2 ist es eben immer hilfreich, wenn man ein gutes Netzwerk hat. Ich habe z.B. von meiner Vorgängerin bei der Einarbeitung erfahren, dass die Kündigungsfrist verkürzt wurde. Bei einer anderen Kollegin, anderer Standort in Deutschland, erfuhr ich von der Kündigung und wünschte ihr alles Gute für ihren beruflichen sowie privaten weiteren Weg und bemerkte nebenbei, dass das doch recht schnell jetzt geht, dass sie ja Glück hat, eine so kurze Kündigungsfrist zu haben oder so ähnlich. Ich denke, wenn man einigermaßen fit in der Kommunikation ist, kann man das ohne Probleme bewältigen. Es gibt immer zwei Sichtweisen: Ich sehe nur die Probleme vor mir und schließe die Augen, oder ich die Probleme, analysiere und überlege Lösungen. Einfacher für einen ist Variante 1, konstruktiver und erfolgreicher wird man generell sein, wenn man die zweite Variante wählt.
 
Etoblau  Krone Krone Krone03.08.16, 12:22, Beiträge: 9050
Wo soll man sich denn im Unternehmen umhören? Diejenigen, die aus eigener Erfahrung Auskunft geben können, sind nicht mehr da. Und das "ich habe mal gehört" ist nicht ausreichend zuverlässig.
 
MissPippa  03.08.16, 11:11, Beiträge: 3
6 Wochen ist gar nichts. Ich hatte 3 Monate zum Quartalsende, aber am Ende findet man immer eine Lösung. Am besten mal im Unternehmen umhören, wie strikt auf die Einhaltung der Kündigungsfrist bestanden wird. In der Regel wird ein Agreement gefunden, da zum einen der AN gehen möchte und zum anderen der AG weiß, dass der AN nicht mehr 100 % bei der Sache ist trotz aller Professionalität. Ein guter AG steht auch nicht der Entwicklung eines AN im Wege. Alternativ muss geprüft werden, ob Aufhebungsvereinbarung gefordert werden kann, aufgrund ... hier gibt es viele Gründe. Auf keinen Fall würde ich einfach mal kündigen! Arbeite seit mehr als 15 Jahren im Bereich Personalvermittlung - Executive Search und habe erlebt, dass es immer eine Lösung gab, mit der beide leben können. Selbst bin ich im Augenblick auch in dieser Lage, Agreement muss noch gefunden werden. Alles Gute! Miss Pippa
 
BlueChristie  07.07.16, 15:11, Beiträge: 11
JA natürlich musst du ehrlich sein. Bringt ja nix. Aber 6 Wochen sind jetzt nicht so wild. Ich kenne Verträge, da haben Leute 6 Monate Kündigungsfrist. Die müssen quasi immer schon mal prophylaktisch kündigen und dann erst suchen. Weil wer sucht schon als Unternehmen 6 Monate vorher nach Arbeitnehmern.

Ich finde 6 Wochen regulär, deswegen wird das sicher kein Problem geben.
 
Etoblau  Krone Krone Krone12.05.16, 11:22, Beiträge: 9050
Da solltest Du schon ehrlich angeben, wann Du nach jetziger Sicht frühestens beginnen könntest, allerdings die Möglichkeit eines früheren Eintrittsdatums als verhandelbar darstellen.
 
Kittycat  11.05.16, 18:59, Beiträge: 43
Glühbirne
Ich hänge mich mal hier mit an.
Meine Kündigungsfrist ist 7 Monate. Aber ich denke, dass wenn ich mit meinem Chef rede, ich vorher einen Aufhebungsvertrag auf 2 Monate oder so bekommen würde. Das fände ich auch gerechtfertigt meinem jetzigen Chef gegenüber.

Meine Frage ist nun auch, dass wenn in der Anzeige steht, dass man seinen nächstmöglichen Eintrittstermin nennen soll, was ich dann im Bewerbungsschreiben rein schreiben soll? Wie Formuliere ich das??? Freue mich auch Antworten von euch!

Danke Anette
 
Moni13  15.12.15, 15:03, Beiträge: 1
Unschlüssig
Hallo Pemmaus,
Du hast schon recht mit Deinem Frust; aber es geht noch "schlimmer": Kündigungsfrist 3 MONATE ZUM QUARTALSENDE ! Und ich bin keine leitende Angestellte, sondern alle Mitarbeiter hier haben diese Kündigungsfrist.
Das, was Etoblau geschrieben hat, ist eine Idee.
Oder (was natürlich etwas unsicher ist): Du gehst erst mal zu IRGENDEINER Firma, um aus der langen Kündigungsfrist rauszukommen und benutzt diese als Sprungbrett. Das ist zwar nicht die "feine englische Art", aber es gibt Firmen, bei denen sowieso eine hohe Fluktuation besteht. Oder Du gehst erst mal zu einer Zeitarbeitsfirma und suchst ab Kündigungstermin trotzdem nach Deinem gewünschten Job.

Für andere habe ich immer irgendwelche Ratschläge, aber ich würde mich sehr freuen, hier noch andere Tipps zu bekommen. Diese Zwickmühle, in der ich mich befinde, macht mich wirklich krank.

Weiss jemand noch irgendeine andere Lösung ? Auch wenn es eine "um vier Ecken" ist.

Lieben Dank an alle,

Moni, die hier neu ist ....
 
Pemmaus  04.12.15, 16:12, Beiträge: 237
Auf diese Art und Weise werden alle arbeitenden Menschen echt benachteiligt.

Ja... es hat wieder am Eintrittstermin gehapert. Es wäre eine Stelle in einer großen Behörde gewesen, also im Öffentlichen Dienst. Die Personalchefin sagte mir, dass sie leider immer so kurzfristig suchen, da dort bei 400 Mitarbeiter ja immer mal einer direkt ausfällt und dann ersetzt werden muss.

Und derzeit arbeite ich in einer kleinen familiengeführten Klitsche. Ich kann nicht einfach so vertreten werden, sondern wenn ich gehe, braucht man wirklich direkt Ersatz. Von daher ist die Kündigungsfrist schon irgendwie gerechtfertigt. Allerdings ist nun gerade wieder ein ungünstiger Zeitpunkt, wenn man erst zum 31.3. gehen kann. 6 Wochen sind ja okay... aber zum Quartalsende... dennoch, ich kann ja meinen jetzigen Chef nicht fragen, ob er mir ab jetzt eine Kündigungsfrist von 6 Wochen zubilligt... dann riecht er ja den Braten.
 
Letzte Änderung: 04.12.15, 16:15
Etoblau  Krone Krone Krone02.12.15, 14:01, Beiträge: 9050
Das ist ja meistens so, dass Firmen zu spät suchen. Und jeder, der noch in Lohn und Brot ist, hat ähnliche Kündigungsfristen wie Du. Und ganz ehrlich: Der eventuelle zukünftige Arbeitgeber würde auch nicht wollen, dass ein Arbeitnehmer hopplahopp und Hals über Kopf die Firma verlässt und alles stehen und liegen lässt. Das kann Dein Argument sein. Und falls sie tatsächlich nur jemanden wollen, der stante pede verfügbar ist, dann ist es halt die falsche Firma für Dich, denn das lässt Rückschlüsse auf eine etwas chaotische Organisation zu.
Falls Du den Job unbedingt willst, kannst Du anbieten, dass Du mit Deinem jetzigen AG über ein früheres Ausscheiden verhandelst. Aber bitte erst dann, wenn Du einen unterschriebenen Arbeitsvertrag in der Hand hast.
 
Pemmaus  02.12.15, 11:00, Beiträge: 237
Ich habe demnächst wieder ein Vorstellungsgespräch. Die Firma sucht zum schnellen Eintritt.

Ich hingegen habe eine Kündigungsfrist von 6 Wochen zum Quartalsende... d. h. ich könnte ja erst Ende März aufhören. Etwas eher geht in Absprache "vielleicht". Aber das müsste man ja dann auch erstmal aushandeln, wenn es spruchreif ist.

Wie kann ich beim Vorstellungsgespräch argumentieren? Habt ihr einen Rat?
 
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