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Vorstellungsgespräch... Fragen
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tina-c  30.11.15, 15:12, Beiträge: 244
Gib auf keinen Fall auf .... Wenn dir wieder eine Stelle zusagt, bewirb dich weiter. Ich drück dir die Daumen, dass du etwas Neues findest :-)
 
Pemmaus  17.11.15, 11:44, Beiträge: 237
Zitat:
Original geschrieben von tina-c
Ich hab in diesem Jahr inzwischen 16 Vorstellungsgespräche geführt ...

Im Grunde laufen alle Gespräch gleich ab ... man schildert mit eigenen Worten seinen Lebenslauf und nennt auch die Gründe der Wechsel.

Ich wünsch dir Glück !

16 Gespräche... und ich bin schon beim ersten traurig, dass es nicht geklappt hat. Aber ich bin eben enttäuscht... weil ich hatte das Gefühl, die Stelle ist auf mich zugeschnitten wie A.. auf Eimer.

Aber eben nach dem von dir beschriebenen Schema lief mein Gespräch nicht ab. Den Punkt "Erzählen Sie uns was über sich" übersprang man total.
Meinen Lebenslauf hatte der Chef durchstudiert und sagte, dass ich vom Tätigkeitsfeld und Profil her mich sehr qualifiziert habe. Ich musste eigentlich nichts von mir erzählen bis auf den Wechselgrund.
Dann sollte ich gleich Fragen stellen. Nun ja, ich versuchte mit Hilfe der Fragen ein Gespräch aufzubauen. So 2 Punkte aus der Ausschreibung, die mir bisher noch nicht ganz klar waren. Ich ließ sie mir erklären antwortete, dass mir das nicht fremd ist und dass ich dies bei meiner jeztigen Tätigkeit bereits so und so mache... damit ich überhaupt was von mir erzählen kann.
Dann wollten die noch wissen, was ich am liebsten mache und was nicht.
Aber super viele Fragen hatte ich jetzt auch nicht vorbereitet. Es war echt schwierig, denn hätte ich Fragen zum Tätigkeitsfeld der Firma gestellt, wäre das sicher als schlechte Vorbereitung auf das Gespräch ausgelegt worden. Ich hatte die Homepage der Firma quasi auswendig gelernt...
 
tina-c  12.11.15, 15:39, Beiträge: 244
Ich hab in diesem Jahr inzwischen 16 Vorstellungsgespräche geführt ... ich kann dir nur sagen, man wird recht schnell echt fit darin. Ich hatte meinen letzten echten Jobwechsel mit Bewerbungen vor fast 10 Jahren. Im Grunde laufen alle Gespräch gleich ab ... man schildert mit eigenen Worten seinen Lebenslauf und nennt auch die Gründe der Wechsel. Meine Jobwechsel waren meist Ergebnis von Umstrukturierungen ... die Arbeit wurde zu wenig oder zu langweilig oder der Chef hat mich in die neue Firma mitgenommen ... Ich war da auch ehrlich. Dass ich bei meiner letzten Stelle zusätzlich vom Chef gemobbt und terrorisiert wurde und daran psychisch erkrankte, hab ich nicht erzählt. Nur, dass ich unterfordert und nicht ausgelastet bin. Klar stellen die Firmen auch Fragen, denen man geschickt ausweichen sollte oder sie neutral beantworten. Auf keinen Fall negativ über Kollegen oder Chef äußern. Über den Job schwärmen finde ich gar nicht schlimm ... in meinem letzten Gespräch sagte ein GF "Man merkt, dass Sie Ihren Beruf lieben, Ihre Augen strahlen beim Erzählen richtig" ... Ja, sag ich, ich liebe meinen Beruf, aber ich kann ihn in der jetzigen Firma nicht ausüben, es ist einfach zu wenig zu tun.

Ich wünsch dir Glück !
 
Pemmaus  09.11.15, 20:59, Beiträge: 237
Naja... deswegen werde ich dann wohl die Stelle auch nicht bekommen. Schade, aber immerhin eine Erfahrung. War mein erstes Bewerbungsgespräch nach 18 Jahren. Ich habe allerdings nichts gesagt, was man nicht auch auf der Homepage nachlesen könnte.
Aber es war eben so, dass ich wegen meinem jetzigen Aufgabenfeld für die Firma interessant war und ich irgendwie dachte, dass man mich deswegen so intensiv nach meinem Aufgabenfeld fragte. Hmm... da muss ich wohl noch viel lernen. Wie gesagt, Internas habe ich nicht verraten. Aber das setzt natürlich voraus, dass das Gegenüber unsere Homepage kennt um das beurteilen zu können.
 
Etoblau  Krone Krone Krone09.11.15, 16:09, Beiträge: 9050
Zumeist wird man deshalb so explizit befragt, weil Dein Gegenüber wissen will, ob Du aus dem Nähkästchen plauderst und ggf. Dinge erzählst aus dem aktuellen Job, die niemanden was angehen. So wird geprüft, wie loyal Du bist.
Generell würde ich bei Fragen nach der aktuellen Stelle und dem Wechselgrund nur angeben, dass Du neue Herausforderungen und Perspektiven suchst. Bei tiefergehenden "Bohrungen" kannst Du, wenn es Dir unangenehm wird, auch wirklich mal charmant lächelnd anmerken, dass Du ungern Interna preisgeben wolltest, denn schließlich würde Dein zukünftiger Arbeitgeber sich ja wohl auch gerne auf Deine Loyalität und Verschwiegenheit Dritten gegenüber verlassen wollen.
 
Letzte Änderung: 09.11.15, 16:09
Pemmaus  09.11.15, 15:05, Beiträge: 237
Würdet ihr in einem Vorstellungsgespräch anführen, dass der Wechselgrund ist, einen ziemlich alten Chef zu haben und sie generell nicht wissen, wie lange es in der Firma noch weitergeht?

In meinem letzten Gespräch fragten mich die Chefs expliziet über meinen alten Job aus. Ich glaube, im Prinzip geriet ich fast ins Schwärmen als ich meine Tätigkeiten beschrieb.

Es ist nun aber so, dass ich trotzdem in eine größere, zukunftsträchtige Firma wechseln will,
1. natürlich in erster Linie, weil mich die Stellenanzeige angesprochen hat.
2. weil eben mein Chef schon jenseits der 70 ist und ich mich nicht erst nach einem neuen Job umgucken will, wenn ich es denn muss... und
3. ich schon finde, dass sich für mich meine Stelle inzwischen abgegriffen anfühlt (was ich natürlich nicht vermittelt habe).
 
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