Rat & Tat / SOS Kollegin in Not

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Beileidsbekundung
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Lyn  11.12.15, 13:55, Beiträge: 12
Mein Chef war heute schon wieder in der Arbeit. Wir haben ihn zufällig mal zum lachen gebracht und konnten ihn ablenken. Das hat ihm sehr gut getan, denke ich.
Solche Schicksalsschläge - auch wie von Etoblau beschrieben - wünscht man wirklich niemandem.
 
Etoblau  Krone Krone Krone11.12.15, 11:50, Beiträge: 9050
Stimmt Oups. Wir hatten im Kollegenkreis vor einiger Zeit eine sehr traurige Beerdigung: Die Frau eines jungen Kollegen war nach langer Leidenszeit gestorben, Ehemann und Eltern waren unendlich fertig, hilflos, traurig und vor Schmerz erstarrt. Als ich dem Kollegen nach der Beisetzung kondolieren wollte, habe ich ihn mir geschnappt und umarmt. Er hat daraufhin geschluchzt, ich hatte ein schlechtes Gewissen, bis er mir Wochen später sagte, es habe ihm so gut getan, ehrliches Mitgefühl zu spüren, da habe sich bei ihm ein Kloß gelöst und er habe endlich heulen können, weil er sich geborgen und aufgefangen fühlte.
 
Oups  Krone11.12.15, 09:59, Beiträge: 1769
Eto hat Recht. Hier gibt es kein "richtig" oder "falsch". Hier gilt es ehrliches Mitgefühl zu zeigen. Und das kannst du, da du ja anscheinend eine sehr gute Beziehung zu deinen Chefs hast. Ich würde auch persönlich kondolieren. Ich weiß, dass das nicht einfach ist. Aber, meist muss man dabei auch gar nichts sagen. Oft hilft nur mal eine Umarmung, ein Händedruck dem Trauernden so viel.
 
Lyn  09.12.15, 18:10, Beiträge: 12
Vielen Dank für deine Antwort. Meine Herren liegen mir schon ziemlich am Herzen und mir geht das sehr nah.
 
Etoblau  Krone Krone Krone09.12.15, 17:00, Beiträge: 9050
In dieser Situation gibt es kein "richtig" oder "falsch" - alles, was von Herzen kommt, ist angemessen. Kondolieren solltest Du persönlich und vorsichtig nachfragen, ob die Teilnahme an der Beisetzung sowie Blumenspenden erwünscht sind. Bzgl. des Meetings und anderer offener Punkte würde ich proaktiv vorgehen und ihn fragen, ob es ihm recht ist, wenn Du das Herrn oder Frau XYZ überträgst.
 
Lyn  09.12.15, 15:52, Beiträge: 12
Hallo liebes Forum,
Ich sitze hier gerade ziemlich geschockt da.
Die erwachsene Tochter meines einen Chefs ist gerade gestorben. Ich weiß nicht genau, wie wir (mein Haupt-Chef und ich) damit umgehen sollen.
Als er angerufen hat, habe ich natürlich sofort mein Beileid ausgesprochen und danach den H-Chef informiert. Alle Termine habe ich erstmal abgesagt.
Der betroffene Chef hatte in diesem Jahr generell sehr viele, schwere Schicksalschläge in der Familie. Wie würdet ihr damit umgehen? Ist eine Trauerkarte angebracht oder zu wenig? Wie spreche ich ihn auf offene Punkte an - was ich sehr unsensibel finde, aber leider haben wir nächste Woche noch das letzte große Meeting in diesem Jahr?
Ich hoffe ihr habt ein paar Ratschläge für mich.
Vielen Dank und liebe Grüße.
Lyn
 
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