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Einfach nur Pech oder doch fehlende Intelligenz
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pegattac  06.10.15, 17:48, Beiträge: 364
Hi Luinic,
Glückwunsch, denn mit dem Gespräch ist der Anfang (hoffentlich) gemacht. Nun solltest du herausfinden, ob sie es wirklich ernst gemint hat.
Probier´s doch mal mit penetranter Freundlichkeit (oder freundlicher Penetranz) :-). Mindestens einmal am Tag würde ich sie nun an euer Gespräch erinnern und anbieten mit der Umsetzung zu beginnen.
Wenn das Problem - auch mit anderen Kollegen bekannt ist, verstehe ich allerdings die Chefs nicht. Das wirkt sich doch negativ auf das Betriebsklima und mit Sicherheit auch auf einige Arbeitsergebnisse aus. Vernünftige Absprachen sind doch gerade bei gemeinsamen Aufgaben und Projekten absolut wichtig.
Ich hatte auch schon Kollegen oder Kolleginnen, mit denen ich nicht so gut konnte. Mit denen habe ich dann nicht unbedingt über private Dinge gesprochen, oder die Mittagspause gemeinsam verbracht. Aber Info-Austausch über die beruflichen Dinge, soviel Professionalität muss schon sein.
Ich wünsch dir viel Erfolg und starke Nerven.
LG Peggy
 
Luinic  30.09.15, 15:53, Beiträge: 36
Ich möchte euch gerne erzählen wie es bis heute in meinem nicht so spannenden Job ergangen ist.
Vielleicht möchte ich mir auch den Ärger mal von der Seele schreiben....
Nun ja, nach langem überlegen ob ich meinen Chef anspreche bzw. wie ich ihm auch mitteile, dass ich total unterfordert bin, kam es endlich zum Gespräch. Jedoch war der Auslöser meine Kollegin.

Ich weiß, ich erwähnte sie nicht. Nur kurz zu ihr: Sie war die erste Frau in der Firma. Heute sind wir 4 Frauen. Sie jedoch glaub noch immer einen "Status" zu haben. Welchen auch immer.

Eigentlich sollte ich mit ihr ein "Projekt" be-/erarbeiten, hierzu gehörte natürlich auch die Einarbeitung. Fragen blieben unbeantwortet oder schwammig. Des Weiteren hielt sie Informationen für mich zurück. Für "Dinge" für die ich "eigentlich" zuständig bin macht sie oder sie leitet mir die Information ohne Ansprechpartner weiter bzw. nur teilweise. Wenn sie sie auch weiter sendet. Sie redet ja nicht mit mir. Außer "Guten Morgen" und "Tschüss".

Sie redete auch mit der anderen Kollegin mal ein 3/4 Jahr nicht. Warum weiß weder meine andere Kollegin noch sonst wer. Mit den anderen Kollegen hat sie sich mal fast geschlagen. Vor kurzem war angedacht, dass u.a. auch der Kollege mit ihr in ein Büro sitzen sollte. Er lehnte ab. Die meisten Kollegen lehnten ab. Einer jedoch mußte - die Stimmung war einige Wochen sehr gedrückt.

Aber auch den einen oder anderen Kollegen mag sie nicht gut leiden. Jedoch die Chefs ;-)
Da sie sehr egozentrisch und borniert ist, ist es schwierig mit ihr auszukommen.
Nun ja, zusammengefasst muß ich mit ihr Arbeiten und ihr Team unterstützen.
Aber so soll es eben nicht sein.
Ich hatte nach einem weiterem Vorfall mit ihr nun endlich das Gespräch. "Legte" alle Punkte auf den Tisch, alle Vorfälle mit ihr und legte auch meine Stellenbeschreibung im AV sowie die damalige externe Stellenausschreibung vor.
Ich war ehrlich, denn eigentlich war mir nach über einem Jahr nichts tun (Kaffee kochen und putzen mach ich ja auch heute noch....) egal ob ich nun gehen muß oder soll. Bitte nicht falsch verstehen. Klar hätte ich es bedauert.

Natürlich brachte ich Vorschläge, welche Arbeiten ich z.B. noch übernehmen könnte. Und auch, dass ich mit ihr zu einer Schulung fahren würde (sie gibt Schulungen), wenn sie mich nicht persönlich Schulen möchte. Natürlich stellte ich auch die Fragen, welche Erwartungen, Anforderungen an mich gestellt sind. Was ich verbessern sollte ect. (Hier sei alles gut *grübel)

Zusammengefasst: Das Problem mit ihr ist bekannt. Und keiner der Gf`s weiß was er tun soll.
Ja, mein Aufgabengebiet soll sich erweitern. *freu..... (Frage mich jedoch heute, wann?!)
Das Gespräch war vor einer Woche. Das sich nicht alles von heute auf morgen ändert ist mir bewusst. Aber vielleicht nach einer Woche?! *grübel....
Mein Ziel ist es, bis Weihnachten weiter meinen vollen Arbeitswillen zu zeigen. Ein weiteres Gespräch würde sicherlich nichts bewirken und ich werde wieder die Jobsuche in Angriff nehmen.
Sonnigen Mittwoch.
Liebe Grüße
 
vordame3000  19.05.15, 15:54, Beiträge: 23
Wow, ja da sind wir uns ja alle einig, dass sich was tun muss. Ich wollte dir eigentlich vor schlagen die "nutzlose Zeit" zu nutzen. Kannst ja nebenbei das Abi nachholen. Ich habe selber eine Freundin, die das in ihrem Job auch gemacht hat. Das dauert aber in der Regel 2 Jahre und ist auch mit viel Anstrengung verbunden. Sicher in der momentanen Situation keine Option.
Aber sofern sich was anderes Ergibt und sich das Leben ändert vielleicht. Falls es dich interessiert kannst du auf dieser Infoseite darüber lesen.
http://www.abi-nachholen.net Es gibt zwei "große" Fernschulen, die das anbieten. Die ILS und SGD. Hast du vielleicht schon mal im Fernsehen von gehört.
Möglicherweise kann das deine Bewerbungschancen verbessern. Wobei du ja schon Fortbildungen hinter dir hast. Es ist wirklich schwer eine Lösung zu finden. Rum daddeln kann unheimlich anstrengend sein. Hab das selber mal erlebt. Musst mal lange bei einer Firma am Empfang arbeiten. Es kam am Tag wenn es hoch kam 2 Kunden rein. Alles andere, Post, Lieferung usw ging über andere Eingänge. Es musste aber immer jemand da sitzen.
Für einige mag sich das nach einem Traum Job anhören, aber nach einiger Zeit fragt man sich ob es das jetzt ist. Ja und dann kommt man ins Grübeln und wird unglücklich.

Schade, dass sich bei dir nicht vielleicht über Vitamin B was machen lässt. Ich weiß ja nicht, wissen die Freunde davon? Das ist ja nun auch schon bald ein Jahr her. Ich bin sicher, dass sich was ergibt. Du musst nur überdurchschnittlich lange drauf warten.

Was die Bewerbungsbegründung angeht, würde ich vielleicht etwas erfinden, sowas wie, das hat mir damals schon Spaß gemacht, sowas ähnliches habe ich damals schon gemacht. Etwas kleines unbedeutendes. Eigentlich kann sich jeder denken, was da los ist, der 1 und 1 zusammen zählen kann. Also das denke ich mir jedenfalls.

Wünsche dir natürlich auch nur das Beste.
In diesem Sinne verschreibe ich dir für Morgen nach der Arbeit folgendes:
Wenn du zu Hause bist, einfach mal Musik laut anmachen. Mehr nicht. Nicht tanzen, nicht Singen, nur Musik laut anmachen. Jeder macht mal sein Lieblingssong an. Ob man es glaubt oder nicht, das gibt Kraft! Es ist einfach so.


Was du damit anfängst ist dir überlassen. :)
 
Rebecca82  01.04.15, 07:41, Beiträge: 135
Moin Luinic,
ich kenne das - ich war auch längere Zeit in so einer Situation. Du klingst, als wärst du vom Bore out "befallen". Ich habe dazu zwei Artikel geschrieben; guck doch mal rein, ob du Anregungen findest, dich aus dieser Situation herauszumanövrieren. Viel Glück, ich drück die Daumen!
Rebecca
PS: Hier die Links: http://www.dashoefer.de
http://www.experto.de
 
Luinic  27.03.15, 10:41, Beiträge: 36
Danke Etoblau!!!
Das tue ich nun bereits auch intensiv. So kann es für mich nicht mehr weiter gehen.
Ortswechsel kommt nicht in Frage. Zum einen hat mein Partner ja seinen Job, zum anderen haben wir unsere Familie, falls mal was mit meinem Kind ist und noch dazu ist unsere Region absolut nicht schwach - da gibt es schlimmere Regionen. (Große Chemieanlagen, Automobile, Fußball....)....Und nebenbei kaufen wir gerade ein Haus. ;-) Ich habe so einige Pots gelesen und weiß das es vielen anderen auch so geht. Es ist echt schlimm und sehr sehr ungerecht. Wir haben doch aber auch ein Anrecht darauf beschäftigt zu werden?! Aber was ist schon gerecht?
Ich wünsche allen ein tolles Wochenende.

Ganz liebe Grüße
 
Etoblau  Krone Krone Krone26.03.15, 20:01, Beiträge: 9050
Du musst aus dieser bedrückenden Spirale raus. Das wirkt sich auf Dein Privatleben, vor allen Dingen auf Deine Kleine negativ aus. Schau Dich intensiv um und bewirb Dich auf alles, was nur ansatzweise Deiner Qualifikation entspricht - vielleicht findest Du auf diesem Weg ja den richtigen Job. Du musst, wenn sich nichts ändern lässt, raus aus dem Laden, das macht Dich sonst fertig. Ein neuer Job liegt natürlich nicht auf der Straße, vom Regen in die Traufe solltest Du auch nicht kommen. Aber vielleicht denkst Du mal über einen Ortswechsel nach, falls Du in einer eher strukturschwachen Region wohnst. Und wie Pan schon erwähnte: werde aktiv und freu Dich über Teilerfolge.
Ich drück die Daumen, dass diese unwürdige Situation für Dich bald zu Ende ist!
 
Luinic  26.03.15, 15:23, Beiträge: 36
Augenrollen
Dankeschön! Lieb von Dir (ich hab das Jammern einfach mal gebraucht).... So mach ich das schon eine ganze Weile ;-)
*kopfhoch, krönchen zurecht rutschen und weiter geht es

Ich werde mir viel Mühe geben....

Liebe Grüße
 
Letzte Änderung: 06.06.16, 08:47
pandemonium  Krone Krone26.03.15, 15:13, Beiträge: 2379
Du könntest z. B. schreiben, dass du eine neue Herausforderung suchst. Und gern in andere Branchen schnuppern möchtest. Oder so ähnlich ;-). Viele Leute bewerben sich auch, weil sie sich geldmäßig verbessern wollen.

Hat sich denn deine private Situation zwischenzeitlich verbessert? Wenn ich deinen Eingangsfred lese, hattest du ja so einiges an Baustellen...

Kleiner Tipp für die Zeit, wo du noch keine neue Stelle hast: Versuche, dich etwas mehr zu entspannen. Wenn man dir keine Aufgaben gibt, dann kommst und gehst du halt superpünktlich. Machst deinen Bürokram von zu Hause auf der Arbeit. Bist offen, wenn dir jemand Aufgaben gibt, aber läufst den anderen nicht mehr hinterher. Konzentrier dich darauf, deine Freizeit wieder aktiv zu gestalten. Plan Sport und Einkaufen wieder unter der Woche ein. Vllt. kannst du an einem Tag etwas länger machen und dafür an einem anderen Tag früher gehen? Es scheint doch, als wenn da eh nicht so sehr drauf geachtet wird, wann du wie was wo machst. Dann leg du jetzt die Spielregeln fest. Wenn deinem Chef nicht passt, wird er sich schon melden.

Werde aktiv, warte nicht darauf, dass sich deine Situation verbessert. Momentan bist du so auf einer Passivposition geparkt - und das macht einen fertig.

Dich wird da nur keiner rausholen, das musst du selbst bewerkstelligen. Ich weiß, es klingt leicht gesagt. Aber mit kleinen Zielen und Teilerfolgen kann du das hinkriegen.

Ich hoffe, du verstehst, wie ich das meine. Leider können wir ja nicht persönlich sprechen und so interpretiere ich halt wild drauf los. Falls manches nicht zutrifft, streich es einfach gedanklich ;-).

Alles Liebe für dich!

pan
 
Letzte Änderung: 26.03.15, 15:14
Luinic  26.03.15, 13:46, Beiträge: 36
Die Stimmung.... Untereinander gut. Das Team ist, wie schon vor einigen Monaten geschrieben, sehr lieb und nett. Oft kann ich einen Blick auf die Bildschirme der anderen erhaschen. Und ja, ich bin mir sehr sicher, dass es Tage gibt, wo die anderen auch sehr sehr wenig zu tun haben. Eventuell werden weitere Mitarbeiter eingestellt - vorerst jedoch Studenten. Auch hier erfahre ich relativ wenig und wenn als letzte. Z.B. ist jemand krank geworden. Telefonanrufe konnte ich nicht beantworten oder weiterleiten, weil ich nicht wusste an wem - ist diese Person noch- bzw. weiterhin krank, kommt die Vertretung und wenn ja wann.... Auch die Kalender werden nicht gut gepflegt - ich bat oft darum, einzutragen, wann jemand Urlaub hat oder Homeoffice macht..... Ich kenne es so gar nicht, zu arbeiten. Bei meinem letzten AG hatte ich Zugriff auf die Mails vom Chef und Sportdirektor, war in den anderen Abteilungen mit eingebunden, unterstützte diese... es war so toll! Ich fühlte mich da natürlich oft total gestresst aber ich wusste was ich getan hatte wenn ich nach Hause kam. Jetzt bin ich geschafft. Gehe nicht mehr zum Sport, Einkaufen nur noch am WE weil ich Abends einfach nur noch müde bin und mich ausgelaugt fühle. Hinzu kommt auch, dass ich kleckerweise als Account angelegt wurde und dazugehörige Passwörter bekam. Vor Monaten bat mich ein Kollege Visitenkarten zu bestellen - nee, macht der Chef. Seit dieser Woche ist es anders und ich bekam den Zugriff und Passwort. Was soll das?! Nette Leute hin oder her - nein, so soll es für mich nicht mehr weiter gehen. Mein Körper macht sich bemerkbar. Übelkeit, Tinitus, Magen-Darm.... Habt Ihr einen Rat, wie ich das in einer Bewerbung nett verpacken kann, dass ich den AG wechseln möchte.
Liebe Grüße
 
pegattac  26.03.15, 13:28, Beiträge: 364
Hi Luinic,
das hört sich wirklich nicht toll an. Wie ist denn die Stimmung sonst so bei euch? Haben die anderen auch wenig zu tun?
Vielleicht will dich nur keiner einbinden, weil er Angst hat, dass du ihm Arbeit "wegnimmst". Chefs können manchmal schlecht delegieren, weil sie Angst haben, dass ihnen die Dinge dann "entgleiten". Welche Aufgaben sind denn in dem vergrößerten Büro dann für dich vorgesehen? Gibt es zusätzliche Aufgabenbereiche, die du übernehmen könntest? Zusätzliche Mitarbeiter, denen du als Teamassistentin von Beginn an unter die Arme greifen könntest?
 
Luinic  26.03.15, 12:56, Beiträge: 36
Ja, deprimiert bin ich. Sehr sogar! Ich mache das nur, weil ich sonst ja gar nichts tue. Ich schau meinen Kollegen über die Schulter, hinterfrage und bitte darum Aufgaben mit übernehmen zu können. Ich sollte mit einer Kollegin etwas umstellen (möchte nicht ins Detail gehen). Immer wieder sprach ich Sie an, setzte den Chef sogar auf CC. Nichts!!! Nun hat sie es allein gemacht. Wir vergrößern uns Büromäßig. Im Gespräch schlug ich vor mich um sämtliche Dinge zu kümmern (Möbel, Blumen, Reinigung und was dazu gehört)....nein, muß ich nicht. Hat er schon soweit alles geklärt. Was soll ich da noch sagen. Mehr als anbieten kann ich mich doch nicht. Entschuldigung für das gejammer!!!! *schnief
 
Pokerface  Krone Krone26.03.15, 11:47, Beiträge: 2137
Du darfst nicht aufgeben. Ich finde, Du hörst Dich ziemlich resigniert und deprimiert an. Das wäre ich bei den Dingen, die Du gerade tust auch. Fenster putzen? Sorry... Da hast Du Dich aber auch auf etwas eingelassen. Hattest Du schon Gespräche mit Deinem Chef? Ich würde ihm klar sagen, dass das nicht zu Deinen Aufgaben gehört. Das geht gar nicht. Hast Du nach "verantwortungsvolleren" Aufgaben gefragt?
 
Luinic  26.03.15, 11:07, Beiträge: 36
Es ist nun doch viel Zeit vergangen....
Ich putze (auch die Fenster), gieße die Blumen, mache die Küche.... Hin und wieder kann ich mal E-Mails weiterleiten oder gar beantworten aber diese Büro- und Sekretariatsarbeiten füllen nun leider keinen ganzen Arbeitstag aus. Ich habe mir jeden Rat angenommen, Arbeit gesucht... aber ich bin "vor verschlossene Türen" gelaufen. Scheinbar soll es so sein, dass ich nicht mit eingebunden werde. Nicht nur unendlich traurig auch wütend über die für mich vergeudete Zeit. Schon zu Beginn des Arbeitsverhältnisses habe ich Bewerbungen geschrieben aber nun habe ich für mich entschieden, dass es oberste Priorität hat.
...ganz traurig Luinic
 
Luinic  29.08.14, 16:01, Beiträge: 36
Ich möchte mich für die bisherigen Antworten bedanken!!!! *dankedankedanke

Ja, HeidiSK. Ich werde für Dich die Daumen drücken.
Ich werde natürlich geduldiger sein und ich weiß, dass 3 Monate nicht sehr lang ist. Vergleiche jedoch vorherige AG und die dortigen Aufgaben, und war nach kurzer Zeit mehr in alles integriert. Vielleicht hat man nun mal eben nicht immer alles zusammen (tolle Kollegen, super Arbeitsplatz und dazugehörige Aufgaben) aber ich kann leider meine derzeitige Frustration "Arbeitslos" zu sein mit der Freude über so nette Kollegen nicht gleich stellen. Ich halte weiter Augen und Ohren offen und hoffe täglich immer mehr auf etwas anderes. Sorry....

Ich wünsche euch ein sonniges, entspanntes Wochenende.
Viele liebe Grüße
LN
 
HeidiSK  28.08.14, 14:01, Beiträge: 54
Hallo zusammen,

von der täglichen Langeweile kann ich auch seit geraumer Zeit ein Liedchen singen. Früher war es "nur" 2 Wochen im Monat, weil ich hauptsächlich Auswertungen gemacht habe und die alle ruck-zuck nach Lieferung der Daten fertig sein mussten. Also hatte ich 2 Wochen genug bis viel zu tun (von Stress würde ich aber nicht sprechen) und 2 Wochen wenig bis nichts.

Da unser Haus aber gerade umstrukturiert wird, haben wir einige meiner Auswertungen technisch umsetzen lassen, da es unsere Gruppe demnächst in der Form nicht mehr geben wird (man sorgt ja vor). So ist die Arbeit von Monat zu Monat (noch) weniger geworden und heute sitze ich auch fast nur noch hier rum. Wenn ich am Ende der Woche 8 Stunden tatsächlich gearbeitet habe, ist das schon viel. Ich bin abends völlig kaputt, das ganze Nichtstun macht ganz schön müde.

Das Schlimme ist dann auch noch, dass ich nicht lesen, stricken oder sonstwas darf. Dann müsste ich mich in die Pause abmelden. Auf die fehlende Arbeit angesprochen sagte meine Chefin schon vor Jahren "Dann müssen Sie Ihren Arbeitsplatz besser organisieren" - Häh? Wie soll ich Arbeit für 8 Stunden (ok, damals waren es vielleicht noch 20 Stunden) so verteilen, dass sie für 39 Stunden reicht? Wenn ich mit einem Finger und geschlossenen Augen tippen würde, hätte ich wohl immer noch nicht die Zeit rum :-).

Für mich liegt die Hoffnung aber in der Umstrukturierung. Da unsere Gruppe aufgelöst wird und wir woanders eingesetzt werden (wo auch immer im Haus), erwarte ich einfach mal eine Verbesserung meiner Situation und einen neuen Chef.

Luinic, gib der Firma die Chance dir Arbeit zu geben. 3 Monate ist noch keine Zeit. Sei weiter neugierig und gib nicht auf, neue Aufgaben für dich zu finden. Aber schau dich ruhig auch weiter nach etwas neuem um. Eine Garantie, dass es besser wird, bekommst du aber nie. Ich hatte für mich entschieden, dass ich es noch eine Weile mitmache, weil ein sicherer Arbeitsplatz, tolle Kollegen, zusätzliche Vergünstigungen usw. eben auch nicht zu verachten sind. Meine Geduld hat sich dann jetzt hoffentlich bezahlt gemacht. Drückt mir die Daumen.

LG Heidi
 
Oups  Krone28.08.14, 11:58, Beiträge: 1769
Sehr lange bist du ja auch noch nicht da, oder? Vielleicht solltest du einfach mal etwas geduldiger sein. So wie du deine Kollegen beschreibst, lohnt sich das sicher. Also Kopf hoch!
 
AtomicKitten  Krone28.08.14, 11:53, Beiträge: 1541
Hast du auch schonmal daran gedacht, dass es aufgrund der Sommerferien bei euch so ruhig sein könnte und du so wenig zu tun hast? In Sachsenanhalt sind ja bis nächste Woche noch Ferien.

Bei uns ist das nämlich fast jedes Jahr so, dass es von Mai/Juni bis September sehr sehr ruhig ist und somit wenig zu tun.

Ab September geht es dann meistens wieder richtig los. Die schlimmsten Monate für mich sind immer November und Dezember, weil da die ganzen Kundengeschenke rausgehen und der Jahresabschluss in der Buchhaltung vorbereitet werden muss.
 
Etoblau  Krone Krone Krone28.08.14, 11:49, Beiträge: 9050
Hast Du Deinen Kollegen das schon mal genau so gesagt? Dass es Dich verletzt, wenn Du immer wieder von ihnen abgewiesen wirst? Es kann nämlich durchaus sein, dass sie Dich nicht zusätzlich belasten wollen.
Wenn ein Gespräch ansteht, dann bereite das doch in Deinem Sinne vor. Stell Dich nicht einfach hin und sage, dass Du mehr tun willst, sondern konkretisiere Situationen und Stellen im Arbeitsablauf, wo Du hineingrätschen und etwas übernehmen kannst. So kannst Du ggf. die gesamte Dokumentation für alle Bereich machen (keine Ahnung, ob das für Euren Laden anwendbar ist), ein CRM-System für Euren Kundenstamm pflegen - ich weiß nicht, was Dir dazu noch einfällt, aber werde konkret, sprich alles direkt an und sei aktiv.
 
Luinic  28.08.14, 11:44, Beiträge: 36
Hey Oups. ;-)
Also, die Stelle ist komplett neu besetzt. Schon im Gespräch wurde gesagt, dass sie zwar jemanden brauchen aber noch nicht genau Wissen wie und was. Reisevorbereitung, Besprechungsvorbereitung, ...Empfangsbereich und Zuarbeit Kollegen.... Und ja, ich suchte natürlich das Gespräch. Es sollte sich etwas ändern.... :-( Alle diese Gedanken und Fragen kamen mir auch schon in den Sinn. Wofür wurde ich eingestellt? Antwort: Ich weiß es nicht. Ich nehme an, dass es eine Zeit gab, an dem Telefon, Post, Meeting, Reisen sehr viel war und in genau dieser Zeit beschlossen wurde "Wir brauchen jemanden". Oft empfindet man zusätzliche Arbeit total unpassend weil man gerade in diesem Moment sehr viel andere/wichtigere Dinge zutun hat, oder? (Ich hoffe, ihr versteht was ich mein ;-) )
Und ja, vielleicht sehe ich wirklich Arbeit nicht. Das kann gut möglich sein. *schniefundschluchtz
Danke für die ehrlichen Worte!
LG
 
Luinic  28.08.14, 11:29, Beiträge: 36
Herzlichen Dank, Etoblau.
Ja, ich weiß. Aber dafür hab ich auch kämpfen müssen und oft auch mal wieder ein Schritt zurück gehen müssen. Jedoch ist es so, dass ich immer mehr Geld verdiente, als mein Partner. Beruflich kürzer zu treten geht finanziell somit leider nicht. Und deshalb bin ich sicherlich auch so geworden, dass ich lieber Fort- und Weiterbildungen mache als Arbeit suchend zu Haus zu hocken. Und natürlich genieße ich es auch mal, im Job eine "ruhige Kugel zu schieben" aber ich hab das noch niemals erlebt morgens ins Büro zu kommen und nachdem die Mails gecheckt waren war es das auch. Ich verliere nicht nur die Lust - weil ich eh wieder vor den Kopf gestoßen werde - Kollegen meine Hilfe anzubieten. Es kränkt mich natürlich auch - weil ich unwissend bin und eigentlich lernen möchte um meine Kollegen unterstützen zu können. (Bin ja als Teamassist. eingestellt ;-) )

Ich weiß, nur ich kann an der derzeitigen Situation etwas ändern. Leider nicht von heut auf morgen aber in naher Zukunft.
Herzlichen Dank und liebe Grüße
 
Oups  Krone28.08.14, 11:22, Beiträge: 1769
Zitat:
Original geschrieben von Luinic
Ja, sicherlich habt ihr Recht!!!

Die Stunden zu reduzieren geht nicht - im Vorstellungsgespräch wurde explizit gesagt, dass es Vollzeit ist./quote]

Ich möchte jetzt gerne mal etwas provozieren, Luinic und gehe das Ganze mal pragmatisch an. Du hast also von deinem Arbeitgeber eine Vollzeitstelle bekommen, (bei der du dich aber nicht ausgelastet fühlst.)Üblicherweise wird kein Arbeitgeber jemanden bezahlen wollen für eine Arbeit, die nicht zu machen ist, oder?

Welche Vorstellungen hat also dein Arbeitgeber von deinen Arbeiten, deinen Aufgaben, deinem Arbeitsplatz? Gibt es eine Arbeitsplatzbeschreibung? Wenn ja, wo liegt dann der Unterschied zu dem, was du machst?

Fast hört es sich bei dir so an als wäre es egal, ob du da bist oder nicht. Aber, wozu hat man dich dann eingestellt?

Gab es eigentlich einen/eine Vorgänger/Vorgängerin?
Oder ist es vielleicht so, dass du gewisse Arbeiten nicht siehst? Und, hast du schon mal mit deinem Chef gesprochen, ob du seine Anforderungen und Erwartungen erfüllst?

Sorry, du hast sehr ausführlich geschrieben. Aber all diese Fragen stellen sich mir trotzdem.

Im übrigen unterschreibe ich Etos letzte Bemerkungen voll und ganz.
 
Etoblau  Krone Krone Krone28.08.14, 10:55, Beiträge: 9050
Wie bereits mehrfach gesagt: mach Dich nicht bekloppt! Man kann nichts über's Knie brechen, auch wenn das gerade für uns, die wir im Job normalerweise das Unmögliche möglich machen, schwer zu begreifen ist.
Auch ich habe gedacht, dass Du Dir vielleicht mal vor Augen führst, wieviel Glück Du im Leben bereits hattest: Du hast eine funktionierende Beziehung und ein Kind. Weißt Du, dass Du damit sehr, sehr reich bist?
 
Luinic  28.08.14, 08:29, Beiträge: 36
Guten Morgen!!!

Danke jani07, so habe ich es noch gar nicht gesehen!!!! Jedoch ist es schwer, das in meinem Lebenslauf zu verbergen, dass ich z.B. verschiedene Sprachkurse oder Buchhaltungsprogramme erlernt habe. Dies tat ich immer - um die Zeit während der Arbeitslosigkeit - sinnvoll zu überbrücken. Ich sag mir eben immer: Lieber von Picasso gemalt als vom Schicksal gezeichnet. :-D Verstehst du doch sicherlich?! Und es schaut ja nun mal auch besser aus, wenn da steht, dass man "berufliche Auszeiten" sinnvoll für Weiterbildungen nutzte, oder?!

Ja, AtomicKitten. Ich denke darüber nach!!! Das scheint mir eine gute Idee zu sein. Ich werde die Zeit nutzen und mir hierzu Informationen einholen.

Vielen Dank und viele Grüße!!!!
 
AtomicKitten  Krone28.08.14, 08:18, Beiträge: 1541
Luinic, hast du schonmal überlegt in den Schulbereich zu wechseln? Mich hat damals mein Lehrer in der Berufschule gefragt, ob ich nicht interesse hätte im Bereich BWL/VWL zu unterrichten. An der Schule wo ich war, wurde an den WE und 1x die Woche ein "Studiengang" angeboten, wo ich hätte dran teilnehmen können. Nach 3 Jahren wäre ich dann fertig gewesen und hätte an dem Berufskolleg BWL/VWL unterrichten können. Kam aber für mich nicht in Frage, da ich gerade aus der Ausbildung kam und erstmal eine Lernpause brauchte.

Jani mir hat man damals einen Ausbildungplatz verweigert, weil ich älter war als die Ausbildungsleiterin. Ich habe meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation erst mit Mitte 20 begonnen, da ich vorher einen anderen Beruf erlernt hatte.
 
jani07  28.08.14, 07:22, Beiträge: 452
Also Luinic, "überqualifiziert" gibt es aber sehr wohl!
Ich kenne mehrere Fälle, die aufgrund ihrer Ausbildung bei Personalern erst gar nicht genommen werden, oder es wird im Gespräch auch genau so mitgeteilt. Zu viele Fachweiterbildungen, Fo-Bi´s usw. machen halt schnell das Gehalt aus, und da wollen/können viele nicht mitziehen. Ich selber habe es auch schon im Gespräch erlebt; da bewirbt man sich und bekommt gesagt, dass man an der Stelle eigentlich keine Chefsekretärin mit 10 Jahren und viel know how im Job nehmen kann, da die Gehaltsstruktur und/oder Aufgabenstellung das nicht hergeben. Wie man sich das denn vorstellt, wenn man dann unterfordert ist. Gute Frage...!?!

Du bist sehr engagiert und wissenshungrig, wie es scheint. Vielleicht verunsichert das auch mal die Gegenseite, das fällt mir dazu ein?!
Die Story die du unten beschreibst, dass du eine Absage von der Frau erhalten hast, unterstreicht meine Vermutung. Man kann halt kein Rennpferd dort einsetzen, wo es auch ein Pony täte. :-) Verstehst du? Von daher liegt sie gar nicht so falsch, die Personaler wollen evtl. nicht, dass du dich permament unterfordert und unglücklich fühlst. Du denkst aber, du musst immer weiter alles machen, SAP, Englisch, Spanisch.. du KANNST nicht alles machen, nur um irgendwo hinzupassen und genommen zu werden. Stattdessen lege doch deinen Fokus auf deine Stärken! Vielleicht musst du ja in der Bewerbung gar nicht alles angeben, was du kannst - vielleicht reichen ja einige wenige Hinweise im Lebenslauf auf Dinge, die du extra gemacht hast. Jeweils zu der Stelle passend. Die müssen ja nicht alles wissen :-)
 
Luinic  27.08.14, 19:52, Beiträge: 36
Ach ja.... Pegattcat. Auch das war schon meine Idee. Anhand von neuen Handbüchern Programme kontrollieren. ABER... erst ja dann doch nicht.
Erst ja, mit zum Kunden - um zu lernen - dann doch nicht. Kosten! Nachdem ich merkte, es ist mir zu Ruhig kam mir das ja auch alles in den Sinn aber scheinbar ist es nicht gewollt. Ich weiß es nicht.... Bin echt sehr "neugierig" .... Aber vielleicht bin ich doch zu doof - darf deshalb nicht "mit ran".....
Und ja, ich glaub auch, dass man es verlernt..... Morgen ist Donnerstag - noch zwei Tage. Wie schlimm so zu denken!!!! Habt einen entspannten Abend!!! LG
 
Luinic  27.08.14, 16:39, Beiträge: 36
Ja, sicherlich habt ihr Recht!!!

Die Stunden zu reduzieren geht nicht - im Vorstellungsgespräch wurde explizit gesagt, dass es Vollzeit ist. Und auch ehrlich gesagt, heut möchte ich nicht mehr im Handel arbeiten. Oft haben die Einkaufscentren bis 22:00 Uhr offen oder sogar mal Mitternachts-Shopping.... Mein Partner hat selbst unregelmäßige Arbeitszeiten und auch meine Schwiegereltern sind durch ihre Schichten nicht immer verfügbar.

Meine Bewerbungen lasse ich regelmäßig checken - eine Freundin ist hier vom Fach. Und ich gehe auch auf eine Stellenausschreibung ein - also keine Standards und vielleicht nur Adresse ändern..... Achte wirklich auf Details..... Dann hab ich in Gesprächen schon ein auf Mauerblümchen gemacht, oder auf Naivchen.... Also ausprobiert und auf die Personaler eingegangen.
Ich war vor einigen Wochen zum Gespräch - ich war total überzeugt das ich genommen werde. Die Dame war toll - ein kleines Familienunternehmen. Sie fragte natürlich auch nach meinen Gehaltsvorstellungen. Diese sagte ich ihr - sie meinte, das kann sie nicht zahlen. Da ich aber im Gespräch schon überzeugt war, sagte ich, dass ich auch für den von Ihr vorgeschlagenen Betrag sehr gern arbeiten möchte. Schlussendlich...telefonisch eine Absage. Sie glaubte, ich würde mit meinen Kenntnissen und Qualifikationen nicht glücklich in Ihrem Unternehmen werden. Ich dann aber noch Argumente gebracht, dass wir sicherlich voneinander lernen können - sie mir sehr sehr viel beibringen kann und wenn es doch irgendwann besser läuft sicherlich einer Gehaltserhöhung nichts im Wege stehen wird. Und Probezeit gibt es ja auch - sie kann mich ja noch raus schmeißen.... ICH HAB SIE NICHT ÜBERZEUGEN KÖNNEN.

Nein, liebe AtomicKitten. Ich halte aus!!! Kündigen geht nicht - ich weiß. Stricken kann ich nur leider auch nicht. ;-)
Ich bin leider nur so ein Typ, der sich Gedanken macht.... Ich mag eben Perfektion. *lach....
Ich bin nur sehr überrascht, verunsichert und etwas traurig das es doch so viele gibt die in einer ähnlichen Situation stecken wie ich sie gerade erlebe.
Aber was steht denn dagegen, wenn ich nach einer neuen Ausbildung eben erst mit einem "berufsanfänger Gehalt" beginne. Wenn es höher ist als Harz IV..... So das wenigstens die Miete und Strom gezahlt werden kann?! Oder doch weiter Weiterbilden??? Weitere Sprachen lernen? Was kommt denn derzeit noch an??? Ich überlegte auch, vielleicht noch Finanzbuchhaltung zu vertiefen?!
Fraglich nur, ob das die AG immer alles wollen. Überqualifiziert gibt es ja nun mal nicht. ;-) (ich nenne es Wissenshungrig)
Da steht in einer Anzeige z.B. Kenntnisse in Datev. Wenn du dann sagst du kannst es und sogar im Lexware buchen wollen sie eben SAP..... Englisch sollte man können muß aber nicht. Hast du da sogar einen Abschluss fehlt wiederum Spanisch oder Italienisch..... Versteht ihr was ich meine?

Ich wünsch euch einen sonnigen Nachmittag!!!!
LG
 
pegattac  27.08.14, 16:12, Beiträge: 364
Liebe Luinic,
ja auch ich kenne die Situation und da es bei mir auf absehbare zeit auch nicht mehr wird, habe ich nach einiger Zeit und nach Rücksprache mit meinem Chef hier die Stunden reduziert und mir noch einen Job auf 450,00 € Basis gesucht. Ich hatte langsam das Gefühl, dass ich es "verlerne" zügig und unter Druck noch konzentriert zu arbeiten.

Was mir bei IT noch einfällt, wäre das Schreiben von "Handbüchern", oder kleinen Anleitungen für eure Software. Vielleicht könntest du auch die Anwenderschulung bei euren Kunden machen oder eine kleine Hotline einrichten, wo du Anwenderfragen beantwortest?
 
jani07  27.08.14, 15:50, Beiträge: 452
Und ich glaube auch ganz sicher, dass es mit der kleinen Familie ein Risiko ist, jetzt nochmal umzuschwenken und eine ganz neue Richtung einzuschlagen. Stell dir mal vor, du hast dich dann doch verrannt und es macht noch weniger Spaß? Und verdiensttechnisch wirst du dich auch schlechter stellen. Ich glaube, da würde ich zuerst an mein Kind denken. Immerhin hast du so, wie es jetzt ist, was sicheres. Außerdem sagst du selber, du wolltest immer ins Büro. Dann ist die Frage doch eigentlich geklärt.
Lass dich nicht abschrecken nur weil manche nach Gehalt oder was auch sonst fragen. Ich würd es weiter versuchen! Lass ggf. nochmal deine Bewerbung von einer erfahrenen Person checken, schau nach Verbesserungen und bewirb dich weiter. Denk auch dran, dass du durch den Job, den du jetzt hast, deine Familie finanziell sichern kannst, was du bei Umschulungen etc. nicht mehr kannst.
Du hast dich schon mehrfach fortgebildet, stell dir mal vor du gehst jetzt zur Abendschule und hast dann noch weniger Zeit für dein Kind. Ich glaube das kann auch ins Auge gehen..
Kittens Idee finde ich gar nicht schlecht, sofern das umsetzbar für dich ist.
Was sagt denn dein Partner dazu?
Ich höre mir zuhause öfter an, dass ich es mal so sehen soll: Wir haben ein Haus gekauft und das geht nur, weil ich in dem Job aushalte. Ich habe mich so darauf gefreut und mein (verhasster) Bürojob ermöglicht mir das. Weiterhin habe ich eine sichere Größe in meinem Leben: Mein Gehalt. Und er sagt, wenn wir mal eine Familie haben, werde ich mich sicher ausgefüllter fühlen und kann nach der Elternzeit ggf. Stunden reduzieren. Mir hilft das oft, darüber nachzudenken, was ich eigentlich alles habe. Dann gehts mir gar nicht mehr so schlecht. ;-)
Es ist nur der Job. Das ist natürlich leicht gesagt und immer tagesformabhängig. Gestenr war so ein Nieten-Tag bei mir, heute scheint die Sonne und ich hatte etwas mehr Arbeit. Danach richtet sich meine Tageslaune. Dir geht es ja sicher auch so. Es ist kacke, aber es geht vorbei. Das ist mal sicher!
 
AtomicKitten  Krone27.08.14, 15:15, Beiträge: 1541
Liunic ich will mich mit der Situation auch nicht abfinden, aber wir müssen das für den Moment einfach akzeptieren, es sei denn du machst jetzt sofort einen Cut und kündigst, aber ich denke das wirst du auch nicht tun oder?

Alternative wäre noch, dass du mit deinem Chef sprichst und die Stunden runterfährst und die fehlenden Stunden durch einen anderen Job auffüllst, ggf. in einer ganz anderen Richtung zB Modeladen oder sowas, da wäre eine Abwechslung da.

Mit diesem Gedanken habe ich auch schon gespielt, aber dass ist nicht so einfach, wenn man 2 Jobs hat, es muss eine gewisse Flexibilität da sein, zB mal ne Stunde länger zu arbeiten, wenn Not am Manne ist. Wenn man aber im 1. Job bis zB 2 Uhr arbeiten muss und beim 2. Job um 3 Uhr anfangen soll, könnte das mit länger arbeiten usw wirklich schwierig werden.

Aber jani hat Recht, mit ständiger Grübelei wird alles nur noch schlimmer.
 
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