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Keine Arbeit - und das als Assistenz hochrangiger Führungskräfte
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AtomicKitten  Krone24.06.16, 14:34, Beiträge: 1541
Zitat:
Original geschrieben von claudiam
Zitat:
Original geschrieben von tina_allerheiligen
Hallo Kleine_Nette, hat sich in der Zwischenzeit etwas bei Dir ergeben? Wir planen für die Augustausgabe einen Beitrag über Bordout - also die geballte Langeweile am Arbeitsplatz. Vielleicht könnten wir uns dazu mal austauschen? Viele Grüße, Tina

Falls das noch aktuell ist - ich wäre da auch zum Austausch bereit und auch davon betroffen.

Schließe mich dem an, bin auch betroffen. Leider
Und leider habe ich wenig Möglichkeiten hier in der Gegend, mir eine andere Stelle zu suchen. Als Alleinverdiener ist man nunmal auf eine Vollzeitstelle angewiesen.
 
Letzte Änderung: 24.06.16, 14:35
claudiam  23.06.16, 17:02, Beiträge: 96
Zitat:
Original geschrieben von tina_allerheiligen
Hallo Kleine_Nette, hat sich in der Zwischenzeit etwas bei Dir ergeben? Wir planen für die Augustausgabe einen Beitrag über Bordout - also die geballte Langeweile am Arbeitsplatz. Vielleicht könnten wir uns dazu mal austauschen? Viele Grüße, Tina

Falls das noch aktuell ist - ich wäre da auch zum Austausch bereit und auch davon betroffen.
 
tina_allerheiligen  06.06.16, 20:59, Beiträge: 4
Hallo Kleine_Nette, hat sich in der Zwischenzeit etwas bei Dir ergeben? Wir planen für die Augustausgabe einen Beitrag über Bordout - also die geballte Langeweile am Arbeitsplatz. Vielleicht könnten wir uns dazu mal austauschen? Viele Grüße, Tina

Zitat:
Original geschrieben von Kleine_Nette
Tja ihr Lieben, nach etlichen Gesprächen hat man mir nun gesagt das sie wohl eher auf meiner Stelle eine ältere Dame benötigen die sich damit zufrieden gibt nur Termine zu machen und ab und zu ein paar Reisen - und ich mich besser woanders nach einer Stelle umsehen soll - weil ich hier keine anderen Aufgaben bekommen werde.

Und das sagt man mir nach 7 Jahren im Betrieb - ich bin so maßlos enttäuscht.

Dazu gibt es hier in der Gegend kaum Stellen und mein Mann will nicht wegziehen....

 
schumi  18.04.16, 15:02, Beiträge: 143
Hallo liebe Kollegin,
kannst Du Dich mit einem "Projektbüro" selbstständig machen? Ein paar Firmen wird es doch in Deiner Region geben. Die Arbeiten, die Du jetzt machst (Reiseorganisation etc.), kannst Du doch als Dienstleister anbieten. Über Internet erweitert sich der Kreis der Kunden gleich um ein Vielfaches :-) Computer, Internet und Telefon wirst Du sicher zu Hause haben und Webseiten kann man heute im Baukastensystem selbst ganz leicht erstellen.

LG
 
Kleine_Nette  01.04.16, 12:00, Beiträge: 41
Zitat:
Original geschrieben von Etoblau
Lass Dich nicht ins Bockshorn jagen! Die spekulieren darauf, dass Du eine Eigenkündigung aussprichst, was Du aber selbstverständlich erst dann machst, wenn Du eine andere Stelle sicher hast. Betriebsbedingt geht nicht, da die Stelle neu besetzt wird. Und nach 7 Jahren ist auch die Probezeit vorbei *lach*.
Bist Du in der Gewerkschaft bzw. rechtsschutzversichert (Arbeitsrecht)? Auch wenn nicht, rate ich Dir zu einer sofortigen Kontaktaufnahme mit einem guten Arbeitsrechtler, um ggf. eine saftige Abfindung auszuhandeln, wenn es zu einer einvernehmlichen Trennung kommt. Und auch, um auszuloten, was der AG machen kann bzw. könnte.
Deine Taktik wird sein, dass Du selbstverständlich mit den Dir zugewiesenen Aufgaben in Zukunft hochzufrieden bist und diese mit absoluter Präzision erledigst, um Dir auch nicht das Geringste anhängen lassen zu können. Und nebenher schaust Du nach alternativen Jobs und bewirbst Dich. Wenn Du etwas Neues hast, kannst Du ja mal anklopfen bei Deinem Chef und fragen, ob er sich eine einvernehmliche Trennung vorstellen könnte und was er Dir anbietet.

Ganz wichtig: Verfall jetzt nicht in Panik, bleib ruhig und sieh zu, dass Du alle möglichen Vorteile aus der jetzigen Situation ziehst.

Ja, Du hast recht - so werde ich es machen.
Bin in der Gewerkschaft und hab auch schon mit jemandem gesprochen - rauswerfen einfach so ist nicht...
Das blöde ist zudem das ich im August / September noch einen 4 Wöchigen Urlaub habe - wenn ich mich jetzt bewerbe dann kriege ich damit keine Stelle - den kann ich nicht stornieren - ein Traum den wir uns lange erspart haben und nun auch schon fast komplett bezahlt haben...

Ich werde jetzt erstmal alles machen was ich hier krieg und dann schaue ich mich ab Mai nach was anderem um - wo muss ich dann mal sehen.... dann kann ich vielleicht im Oktober wenn ich Glück habe eine neue Stelle antreten - wenn ich hier was finde....
 
Kleine_Nette  01.04.16, 11:56, Beiträge: 41
Unschlüssig
Zitat:
Original geschrieben von Pokerface
Häh? Das geht doch wohl nicht so einfach, oder?

Naja - sie können mich nicht rauswerfen - zumindest nicht so einfach - denke ich - aber ich bekomme halt nur Hivi-Aufgaben und Termine und Reisen - und nix sonst...und das lastet meinen Tage nicht wirklich mehr aus
 
Etoblau  Krone Krone Krone01.04.16, 11:47, Beiträge: 9050
Lass Dich nicht ins Bockshorn jagen! Die spekulieren darauf, dass Du eine Eigenkündigung aussprichst, was Du aber selbstverständlich erst dann machst, wenn Du eine andere Stelle sicher hast. Betriebsbedingt geht nicht, da die Stelle neu besetzt wird. Und nach 7 Jahren ist auch die Probezeit vorbei *lach*.
Bist Du in der Gewerkschaft bzw. rechtsschutzversichert (Arbeitsrecht)? Auch wenn nicht, rate ich Dir zu einer sofortigen Kontaktaufnahme mit einem guten Arbeitsrechtler, um ggf. eine saftige Abfindung auszuhandeln, wenn es zu einer einvernehmlichen Trennung kommt. Und auch, um auszuloten, was der AG machen kann bzw. könnte.
Deine Taktik wird sein, dass Du selbstverständlich mit den Dir zugewiesenen Aufgaben in Zukunft hochzufrieden bist und diese mit absoluter Präzision erledigst, um Dir auch nicht das Geringste anhängen lassen zu können. Und nebenher schaust Du nach alternativen Jobs und bewirbst Dich. Wenn Du etwas Neues hast, kannst Du ja mal anklopfen bei Deinem Chef und fragen, ob er sich eine einvernehmliche Trennung vorstellen könnte und was er Dir anbietet.

Ganz wichtig: Verfall jetzt nicht in Panik, bleib ruhig und sieh zu, dass Du alle möglichen Vorteile aus der jetzigen Situation ziehst.
 
Pokerface  Krone Krone01.04.16, 11:26, Beiträge: 2137
Häh? Das geht doch wohl nicht so einfach, oder?
 
Kleine_Nette  01.04.16, 10:24, Beiträge: 41
Sad
Tja ihr Lieben, nach etlichen Gesprächen hat man mir nun gesagt das sie wohl eher auf meiner Stelle eine ältere Dame benötigen die sich damit zufrieden gibt nur Termine zu machen und ab und zu ein paar Reisen - und ich mich besser woanders nach einer Stelle umsehen soll - weil ich hier keine anderen Aufgaben bekommen werde.

Und das sagt man mir nach 7 Jahren im Betrieb - ich bin so maßlos enttäuscht.

Dazu gibt es hier in der Gegend kaum Stellen und mein Mann will nicht wegziehen....
 
Letzte Änderung: 01.04.16, 10:25
tina-c  05.02.16, 11:55, Beiträge: 244
Kleine Nette,
aus eigener Erfahrung kann ich nur raten, etwas zu unternehmen und es auf keinen Fall auszusitzen. Und wenn sich nichts tut, dann bleibt im Grunde nur der Jobwechsel, so blöd es klingt. Ich hab 4 Jahre in so einer Position ausgehalten. War damals mit dem Chef und einem Teil des Teams in die neue Firma mitgegangen und hatte plötzlich kaum etwas zu tun. Ich hab nach nicht mal einem Jahr schon den Chef angesprochen und dann nochmal nach einem Jahr .... Ich dachte teilweise, ich sitze da zur Deko ... Mein Chef hat schon immer ein Problem mit Personalgesprächen und windet sich darum. Es ist respektlos, aber ja, er sagt jedes Gespräch ab und blockt ab, da konnte ich es auch nur mal so nebenher erwähnen, wenn die Situation günstig war. Er neigte dazu, Menschen nicht ernstzunehmen, die nicht auf seinem Level/Niveau schweben ... ich habe Bore-out bekommen (Symptome wie Burn-out, nur eben Ursache Unterforderung) ... als der Chef herausbekam, dass ich mich wegbewerbe, reagierte er mit Mobbing und am Ende haben wir uns vor Gericht gesehen. Jetzt bin ich seit fast 1/2 Jahr dort weg, aber psych. geht es mir noch lange nicht wieder gut .... Ganz ganz wichtig: auf jeden Fall reagieren!

Toi Toi Toi
 
Monki  01.02.16, 15:55, Beiträge: 224
Vielleicht ist dem Chef das nicht bewußt. Du bist sein Statussymbol.
Ist zwar nicht witzig und kein Lösungsansatz, wäre aber eine Erklärung.
 
Kleine_Nette  29.01.16, 09:08, Beiträge: 41
Hmmm, die Stratgie könnte ich wirklich mal testen - obwohl ich glaube das es denen mittlerweile egal ist...heute ist nicht mal aufgefallen das ich erst sehr spät angefangen habe - bin nicht mal deswegen angesorochen worden - hatte einfach keine Lust heute - wenn wundert es....

*IRONIE AN*
Alle wuseln hier rum und sind gestresst und haben Arbeit …
Alle…habe ich alle gesagt???…nein….in einem kleinen gallischen Dorf…..streich das….
In einem kleinen langweiligen Büro – leistet eine Mitarbeiterin widerstand….streich das…
Langweilt sich zu Tode….
: /
*IRONIE AUS*




Zitat:
Original geschrieben von Etoblau
Pegattac hat einen nicht ganz unwichtigen Aspekt angesprochen, der auch mir durch den Kopf ging: Will man u.U. mit dem Arbeitsmangel etwas erreichen? Woran liegt es, dass Du früher mehr zu tun hattest, jetzt aber nicht mehr. Was ist der Grund für die Einstellung der Referenten? All das musst Du Dich fragen bzw. mit Deinen Chefs besprechen.
Solltest Du den Eindruck haben, dass Deine Vorgesetzten der Meinung sind, Du gehörst zum Inventar und würdest Dich bestimmt nicht für andere Stellen interessieren, dann kann folgender Kniff helfen: Zieh Dich an einigen Tagen besonders "offiziell" an und gib bekannt, dass Du früh weg musst, was Du dann auch realisierst. Eine frühere Kollegin, die in der gleichen Situation war wie Du, hat das erfolgreich exerziert, bis ihr Chef sie zu sich rief und besorgt nachfragte, ob sie sich etwa woanders bewerben würde und warum. Auf die erste Frage ist sie nicht eingegangen, hat aber die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und ihre Kritikpunkte angebracht. Sie hat damit nicht nur ihre Arbeit attraktiver gemacht, sie hat zusätzich auch noch 'ne Gehaltserhöhung bekommen ;-) Manchmal muss man proaktiv sein, um seine Ziele zu erreichen.

 
Etoblau  Krone Krone Krone27.01.16, 10:20, Beiträge: 9050
Pegattac hat einen nicht ganz unwichtigen Aspekt angesprochen, der auch mir durch den Kopf ging: Will man u.U. mit dem Arbeitsmangel etwas erreichen? Woran liegt es, dass Du früher mehr zu tun hattest, jetzt aber nicht mehr. Was ist der Grund für die Einstellung der Referenten? All das musst Du Dich fragen bzw. mit Deinen Chefs besprechen.
Solltest Du den Eindruck haben, dass Deine Vorgesetzten der Meinung sind, Du gehörst zum Inventar und würdest Dich bestimmt nicht für andere Stellen interessieren, dann kann folgender Kniff helfen: Zieh Dich an einigen Tagen besonders "offiziell" an und gib bekannt, dass Du früh weg musst, was Du dann auch realisierst. Eine frühere Kollegin, die in der gleichen Situation war wie Du, hat das erfolgreich exerziert, bis ihr Chef sie zu sich rief und besorgt nachfragte, ob sie sich etwa woanders bewerben würde und warum. Auf die erste Frage ist sie nicht eingegangen, hat aber die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und ihre Kritikpunkte angebracht. Sie hat damit nicht nur ihre Arbeit attraktiver gemacht, sie hat zusätzich auch noch 'ne Gehaltserhöhung bekommen ;-) Manchmal muss man proaktiv sein, um seine Ziele zu erreichen.
 
Letzte Änderung: 27.01.16, 10:21
Pokerface  Krone Krone27.01.16, 09:38, Beiträge: 2137
Lass Dir einen festen Gesprächstermin geben.
 
Kleine_Nette  27.01.16, 08:59, Beiträge: 41
Hallo Ihr Lieben,

hab kurz zwischen den Terminen mit den Vorgesetzten reden können: Innerhalb der nächsten 2 Monate sprechen wir dann mal darüber : (
Vorher keine Zeit sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Eigentlich verstehe ich mich sehr gut mit meinen VGs – immerhin arbeite ich für einen von Ihnen schon sehr lange.

Leider haben bei uns in der Firma viele Referenten angefangen – und die Arbeiten die Assistenzen mal machen konnten die hochwertiger sind landen nun bei denen…

Na – ich werde jetzt einfach bei jeder Gelegenheit ansprechen das ich nicht auf dem Schreibtisch habe – was soll ich denn auch sonst machen? : (
 
pegattac  26.01.16, 17:27, Beiträge: 364
Hallo, ja du solltest dringend das Gespräch mit deinem Chef suchen.
Du hast ja bereis angefangen mit dem Strecken von Aufgaben und damit dir selbst Aufgaben zu suchen, wie Formulare entwerfen usw. Das führt dazu, dass du für deine Umwelt beschäftigt wirkst, obwohl du es gar nicht bist. Stichwort "Bore-out"
Zur Vorbereitung auf das Gespräch würde ganz grundsätzlich mal die aktuelle Situation für mich analysieren.
Was ist mit den Aufgaben passiert, die du früher, auch unter deinem aktuellen Vorgesetzten noch hattest? Sind sie entfallen, weil nicht mehr notwendig? Werden sie durch EDV automatisch erledigt (bei Auswertungen, bzw. Budgetübersichten denkbar)? Oder sind sie an einen anderen Kollegen, andere Abteilung gegangen?
Gab es Umstrukturierungen, bei denen deine früheren Aufgaben komplett neu verteilt wurden?
Welche Aufgaben hat dein Chef aufgrund seines Aufstieges dazubekommen, bei denen du ihn unterstützen könntest? Vielleicht findest du neue Aufgabenbereiche, die du übernehmen kannst.

Und noch eine Frage: Wie ist die Chemie zwischen dir und deinem Chef bzw. den anderen Mitarbeitern? Sind Entlassungen geplant? Es ist zwar die allerletzte Möglichkeit an die ich denken möchte, aber vielleicht versucht man dich tatsächlich mürbe zu machen, um dich loszuwerden. Aufgaben entziehen und Mitarbeiter nicht mehr beschäftigen ist tatsächlich eine Form des sogenannten "Bossing". Damit soll erreicht werden, dass Mitarbeiter die z.B. Kündigungsschutz genießen, von selbst gehen. Aber wie gesagt, dass würde ich als allerletztes in Betracht ziehen.
Ich wünsch dir viel Kraft und berichte mal wie es weitergegangen ist.
 
Pokerface  Krone Krone26.01.16, 14:43, Beiträge: 2137
Das ist in der Tat ein Problem und dazu noch ein sehr schwieriges. Mein erster Vorschlag wäre hier ein richtiges 4-Augen-Gespräch mit Deinem Vorgesetzten zu suchen und ihm Deine Problematik sachlich zu schildern. Nach neuen Aufgaben fragen.
Du schreibst, Du hättest das Thema schon angesprochen, aber war es auch ein richtiges Gespräch? Eines, wo Du Dich mit Deinem Chef richtig zusammen gesetzt hast und vernünftig und sachlich vorgetragen hast, was Du Dir für Deine berufliche Zukunft wünschst?

Bei mir ist es so, dass ich nur mal eben zu meinem Chef im Vorbeigehen die Frage fallen lassen muss: "Haben Sie noch eine anspruchsvolle Aufgabe für mich, für nebenher?" Schon läuft es. Die Frage habe ich ihm nämlich vor ca. 1 Woche gestellt und heute hatten wir schon ein Gespräch und er hat mir erörtert, was er sich an Zusatzaufgaben bei mir noch vorstellen kann.

Vielleicht hat er die Dringlichkeit bei Dir gar nicht erkannt...?
 
Kleine_Nette  26.01.16, 11:14, Beiträge: 41
Zitat:
Original geschrieben von Kleine_Nette
Hallo Ihr Lieben,

ich glaube ich muss mich mal ausheulen – sorry im Voraus dafür ….

Ich arbeite jetzt seit 7 Jahren im Unternehmen.
Vor der Zeit war ich bei einem anderen großen Unternehmen und habe dort als Assistenz der Bereichsleitung anspruchsvolle Aufgaben gehabt (Budgetkontrolle – und Planung, Geschäftsberichte, Präsentationen, Jahresberichte, etc.). Natürlich auch mal Kaffee hinstellen oder andere Kleinigkeiten – aber auch verantwortungsvolle Aufgaben.
Der Chef war zwar leider nicht der netteste und daher war ich froh als ich die Firma gewechselt habe – wegen einer Beziehung zog ich um startete in einer anderen Firma neu.

In der neuen Firma hatte ich zwar nicht so die gleichen anspruchsvollen Aufgaben – aber immer noch auf dem gleichen Level. Ich fühlte mich gebraucht und war stolz auf meine Arbeit.
Dann wechselte der Vorgesetzte – und die Qualität der Aufgaben und der Anspruch nahm ab.
Ich war immer noch zufrieden und suchte mir hat meine Aufgaben wenn es nicht reichte.

Dann wechselte ich wieder den Vorgesetzten – meiner wurde versetzt und ich konnte ihm nicht folgen.

Mein neuer Chef gab mir am Angang viele Aufgaben und auch Verantwortung und doch nahm der Anspruch mit jedem Jahr weiter ab.
Er stieg auf und ich Aufgabentechnisch ab – die Qualität ließ immer mehr zu wünschen übrig und das obwohl ich auf einmal für mehrere Vorgesetzte arbeitete und sie sich mich als Assistenz teilten.
Seit geraumer Zeit mache ich so gut wie nix mehr – ich bestelle Büromaterial, mache Termine und nehme Anrufe entgegen. Auch plane ich mal eine Reise und ein Meeting mit Externen – aber das lastet mich nicht aus.
Ich versuche mich anderweitig zu beschäftigen, programmiere Formulare in Outlook und optimiere andere Formulare, mache „learning by doing“ was Pivot Tabellen angeht und bringe mir technische Tricks bei allerlei Sachen und Programmen (Makros, etc) selber bei.
Aber ausgelastet bin ich nicht mehr – eher fühle ich mich als Hilfskraft die Büromaterial, Druckerpatronen und Papier hin und her räumt….die Arbeit die ich am Tag habe reicht für 1-2 Stunden…danach nix mehr…
Ich strecke schon alles in die Länge um nicht vor Langeweile unterzugehen : (

Bewerben ist schwierig – aus persönlichen Gründen kann ich die Stadt in der ich wohne nicht verlassen und in der Umgebung gibt es kaum was….
Und auch wenn ich das Thema beim Chef anspreche tut sich nix….
Ich sterbe hier langsame vor Langeweile und Unterforderung.... und egal was ich mache – ich bekomme kaum Arbeit.
Alle anderen Kollegen sind ausgelastet – aber irgendwie sitze ich auf dem letzten Ast und verhungere am ausgetreckten Arm 

So langsam macht mich das irgendwie aggressiv :( - es ist zum heulen :(
 
Letzte Änderung: 26.01.16, 11:27
Kleine_Nette  26.01.16, 11:12, Beiträge: 41
Hallo Ihr Lieben,

ich glaube ich muss mich mal ausheulen – sorry im Voraus dafür ….

Ich arbeite jetzt seit 7 Jahren im Unternehmen.
Vor der Zeit war ich bei einem anderen großen Unternehmen und habe dort als Assistenz der Bereichsleitung anspruchsvolle Aufgaben gehabt (Budgetkontrolle – und Planung, Geschäftsberichte, Präsentationen, Jahresberichte, etc.). Natürlich auch mal Kaffee hinstellen oder andere Kleinigkeiten – aber auch verantwortungsvolle Aufgaben.
Der Chef war zwar leider nicht der netteste und daher war ich froh als ich die Firma gewechselt habe – wegen einer Beziehung zog ich um startete in einer anderen Firma neu.

In der neuen Firma hatte ich zwar nicht so die gleichen anspruchsvollen Aufgaben – aber immer noch auf dem gleichen Level. Ich fühlte mich gebraucht und war stolz auf meine Arbeit.
Dann wechselte der Vorgesetzte – und die Qualität der Aufgaben und der Anspruch nahm ab.
Ich war immer noch zufrieden und suchte mir hat meine Aufgaben wenn es nicht reichte.

Dann wechselte ich wieder den Vorgesetzten – meiner wurde versetzt und ich konnte ihm nicht folgen.

Mein neuer Chef gab mir am Angang viele Aufgaben und auch Verantwortung und doch nahm der Anspruch mit jedem Jahr weiter ab.
Er stieg auf und ich Aufgabentechnisch ab – die Qualität ließ immer mehr zu wünschen übrig und das obwohl ich auf einmal für mehrere Vorgesetzte arbeitete und sie sich mich als Assistenz teilten.
Seit geraumer Zeit mache ich so gut wie nix mehr – ich bestelle Büromaterial, mache Termine und nehme Anrufe entgegen. Auch plane ich mal eine Reise und ein Meeting mit Externen – aber das lastet mich nicht aus.
Ich versuche mich anderweitig zu beschäftigen, programmiere Formulare in Outlook und optimiere andere Formulare, mache „learning by doing“ was Pivot Tabellen angeht und bringe mir technische Tricks bei allerlei Sachen und Programmen (Makros, etc) selber bei.
Aber ausgelastet bin ich nicht mehr – eher fühle ich mich als Hilfskraft die Büromaterial, Druckerpatronen und Papier hin und her räumt….die Arbeit die ich am Tag habe reicht für 1-2 Stunden…danach nix mehr…
Ich strecke schon alles in die Länge um nicht vor Langeweile unterzugehen 

Bewerben ist schwierig – aus persönlichen Gründen kann ich die Stadt in der ich wohne nicht verlassen und in der Umgebung gibt es kaum was….
Und auch wenn ich das Thema beim Chef anspreche tut sich nix….
Ich sterbe hier langsame vor Langeweile und Überforderung .... und egal was ich mache – ich bekomme kaum Arbeit.
Alle anderen Kollegen sind ausgelastet – aber irgendwie sitze ich auf dem letzten Ast und verhungere am ausgetreckten Arm 

So langsam macht mich das irgendwie aggressiv  - es ist zum heulen 
 
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